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Reportagen & Analysen

 

China: Texte

Go West: The Silk Road Initiative and Agribusiness

by Uwe Hoering, January 2016

In October 2013, Xi Jinping, head of China's government and communist party, announced the initiative "One Belt, One Road": With the "New Silk Road", transport and trade routes between China, Central Asia and Eastern Europe are to be expanded and a network of roads, railway lines and pipelines in the region to be build. This would become a kind of backbone for “Economic Corridors”. Besides opening up new trade routes that would make China more independent from maritime shipping routes, controlled strongly by the USA and other Western industrialised countries, and better access to existing and new markets, the initiative also aims at access to oil, gas and other natural resources – including land and water. More 

Where India meets China

Is Myanmar becoming a bridge or a battleground?

June 2014:With the reforms in Myanmar since 2011 there is a new regional economic and political dynamism in the whole region, especially in the triangle of India, China, and Myanmar in between. While India is increasingly looking East and Myanmar plays an important role in this policy, China is looking West for access to the Indian Ocean and the oil fields in Arab States for its Western Provinces like Yunnan. Is Myanmar becoming a bridge between its neighbours or a battleground?

Brahma Chellaney, Professor of Strategic Studies at the Centre for Policy Research in New Delhi, India, talked to Uwe Hoering about India's policy towards Myanmar, India-China relations, water conflicts and the US strategy in Asia. More

No.1 Central Document - Transformation organisieren

Von Uwe Hoering, Februar 2014

Seit elf Jahren befasst sich die erste Regierungserklärung eines neuen Jahres (No.1 Central Document), mit der das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas und der Staatsrat, i.e. die Zentralregierung in Beijing, ihre politischen Prioritäten vorstellen, mit den ‚Three rural issues’ – der Landwirtschaft, den ländlichen Gebieten und der Lage der bäuerlichen Bevölkerung. Das zeigt die große Bedeutung, die die Agrarfrage nach wie vor für die Politik hat. Mehr

Fishing in distant waters

China's dominance in fisheries

by Uwe Hoering, November 2013

Once upon a time, China had the mightiest and most modern fleet in the world. Under Admiral Zheng He, expeditions in the early 15th Century reached East Africa. But then the emperor decided to withdraw from seafaring. The ships were mothballed and scrapped, leaving the oceans to others like the European colonial powers. Today, China has again built the biggest fleet in the world, this time for fishing and looking for hunting grounds all around the world. More

Globale Fischzüge

von Uwe Hoering, November 2013

Einst hatte China die mächtigste und modernste Flotte der Welt. Unter  Admiral Zheng He unternahm sie Anfang des 15. Jahrhunderts Expeditionen bis nach Ostafrika.  Doch dann entschied der Kaiser angesichts der Bedrohung durch die Reitervölker aus dem Norden den Rückzug aus der Seefahrt. Die Schiffe wurden eingemottet und abgewrackt, die Weltmeere anderen überlassen, was den Aufstieg der europäischen Kolonialmächte begünstigte. Inzwischen rüstet nicht nur die Marine militärisch auf. Mehr oder minder unbeobachtet hat China auch die wohl größte Fischfangflotte der Welt aufgebaut – und die sucht nach Betätigung. Mehr 

Urbanisation with “Chinese characteristics”

Rural-urban integration and the land question

by Uwe Hoering, July 2013

Changing agricultural land to urban or industrial use can be highly profitable. But it creates numerous protests, like in Wukan, where in December 2011 violent clashes between farmers and authorities occurred. Recognition of the dramatic contradiction between rapid urbanisation and limited resources, and the desire to participate in the increasing value of land, rural townships, collectives and municipalities have created ingenious models, how to facilitate such changes and mitigate conflicts. Mehr 

„Wende“ in Chinas Politik der Ernährungssicherung?

von Uwe Hoering, März 2013

In seinem Jahresbericht 2012 sieht das Forschungsinstitut für Ernährungspolitik, IFPRI, China an einem „Wendepunkt“. Nachdem das Land jahrelang bei wichtigen Getreidesorten Selbstversorger war, wurden im vergangenen Jahr zwei bis drei Millionen Tonnen Reis, vier bis fünf Millionen Tonnen Weizen und fünf bis sechs Millionen Tonnen Mais importiert. Andere Beobachter sehen China deswegen gar auf dem Weg in eine „strategische Abhängigkeit“ vom Weltagrarmarkt. Mehr  

Steigende Agrarimporte

von Uwe Hoering, Dezember 2012

Aufmerksam beobachten die Gurus der globalen Agrarbörsen die landwirtschaftliche Produktion in China. Denn was die 200 Millionen Bauern an Getreide und anderen Produkten liefern, hat Auswirkungen auf die Weltmärkte. Und damit auf Preisentwicklung und Nahrungsmittelspekulation. Daher weckt es Hoffnungen auf Gewinn, wenn ein führender Funktionär wie Chen Xiwen von der Gruppe Agrarpolitik der Kommunistischen Partei vor der schwindenden Ernährungssicherheit des Landes, der Selbstversorgung mit Grundnahrungsmitteln, warnt. Mehr

Chinas Aufstieg: Die Milch macht's

Zum Tag der Milch (1. Juni), von Uwe Hoering, Mai 2012

Der Aufschwung der Milchwirtschaft ist beispielhaft für die Entwicklung in China. Praktisch aus dem Nichts heraus wurde die Industrie, trotz ständiger Lebensmittelskandale, zu einer Marktmacht - zunächst im Land selbst, jetzt greift sie nach Unternehmen, Farmen und Märkten in anderen Ländern. Mehr

Fatale Lust auf Schwein

von Uwe Hoering, Januar 2012

Wachsender Fleischkonsum zeigt den zunehmenden Wohlstand in China, doch die ländlichen Familienbetriebe profitieren davon kaum: ihre kleinbäuerliche Tierhaltung wird zunehmend durch industrielle Fleischproduktion verdrängt, das Futter wird überwiegend importiert, zum Beispiel als Gensoja aus Brasilien. Ein Beitrag für die Tageszeitung 'junge Welt' (3. August 2011) als Download (pdf-Datei 1.0mb) 

Die unbekannte Modernisierung

von Uwe Hoering, November 2011

Während die atemberaubenden Erfolge der industriellen Entwicklung hinreichend bekannt sind, ist das 'Pilotprojekt' dafür, die geradezu revolutionäre Rückkehr zur marktorientierten bäuerlichen Landwirtschaft Ende der 1970er Jahre, ausserhalb Chinas weitgehend unbekannt. Ein Überblick über die Phasen der Agrarpolitik und ihrer Auswirkungen. Download (pdf-Datei 2mb)

Die chinesische Variante des Grünen Kapitalismus

von Uwe Hoering, Oktober 2011

China wird als einer der größten Klimasünder attackiert. Dabei hat sich die Regierung ehrgeizige CO2-Reduktionsziele gesetzt. Sie sind Teil einer planmäßig umgesetzten Wirtschaftsstrategie, die China bereits als Vorbild einer Green Economy erscheinen lässt. Doch wie passt das zum anhaltenden Wirtschaftswachstum? Ein Beitrag für den Themenschwerpunkt 'Mission Windrad - der Grüne Kapitalismus kommt', in: iz3w (Nov./Dez. 2011). Download (pdf-Datei 256kb)

Chinas Landwirtschaft im Dienst der Industrialisierung

von Uwe Hoering, Juli 2011

Schon kurz nach dem Ende der Mao-Ära fanden in den ländlichen Regionen tiefgreifende Umwälzungen statt. Die bäuerliche Landwirtschaft stützt seither die Industrialisierung. Inzwischen ist die Agrarindustrie dabei, die Landwirtschaft ihren kommerziellen Interessen zu unterwerfen. Ein Beitrag für iz3w, Juli/August 2011, Dossier: China. Download

 

China: Weitere Texte

Between Self-sufficiency and Global Integration (2011)

by Uwe Hoering, August 2011

Behind and beyond the breathtaking ascent into becoming one of the strongest economic powers, there is still a vast agrarian China. Long before the industrialisation made headlines worldwide, it were the fundamental changes in agriculture and the rural areas at the end of the 1970s which prepared the ground for it. Today, China can not only feed its 1.3 billion people, but agricultural exports and investments of Chinese agro-companies abroad are growing too. This publication aims to highlight these widely unknown successes in China's agricultural development, but also the problems therein as well as any consquences it might have: "Agriculture in China: Between self-sufficiency and global integration", published by Asienstiftung / German Asia Foundation in cooperation with "EU-China: Civil Society Forum". One peculiar focal point is the role of civil society organisations, farmers' associations and consumer and environment groups. Download (pdf-file 3.6mb).

Chinas Landwirtschaft global (2011)

von Uwe Hoering, März 2011

China kann sich zwar weitgehend selbst ernähren. Doch Rohstoffe wie Baumwolle oder Viehfutter wie Soja müssen zunehmend importiert werden, um die Industrie zu versorgen. Das treibt nicht nur die Preise auf dem Weltmarkt in die Höhe, sondern auch chinesische Agrarinvestoren in Nachbarländer der Region, nach Afrika und Lateinamerika. Download (pdf-Datei 1,4mb)

China: Erfolge und Probleme ländlicher Entwicklung (2010)

von Uwe Hoering, Dezember 2010

Angesichts seines Aufstiegs zur globalen Wirtschaftsmacht wird oft übersehen, dass China nach wie vor auch noch ein Agrarland ist. Die landwirtschaftliche Entwicklung der vergangenen drei Jahrzehnte war ebenfalls ausgesprochen erfolgreich: Das Land kann seine inzwischen 1,3 Milliarden Einwohner weitgehend selbst ernähren, gleichzeitig steigen die Exporte landwirtschaftlicher Erzeugnisse und das Auslandsengagement chinesischer Agrarunternehmen. Diese weitgehend unbekannte Seite von Chinas Entwicklung und ihre Probleme und Auswirkungen behandelt die Broschüre "Landwirtschaft in China: Zwischen Selbstversorgung und Weltmarktintegration", herausgegeben von der Asienstiftung und dem Netzwerk "EU-China: Civil Society Forum". Besonderes Interesse gilt dabei der Frage, welche Rolle zivilgesellschaftliche Organisationen spielen. Mehr

China's Agriculture "Going Global" (2010)

by Uwe Hoering, December 2010

In spite of a growing demand and proving skeptics like Lester Brown wrong, China can still feed itself. But commodities like cotton or feed like soybeans have to be imported to supply the industry. This not only drives up the prices in the world markets but also Chinese investors into neighbouring countries in the region, to Africa and even to Latin America. At the same time, for exporters like the European Union, the Chinese market becomes more attractive. Download (pdf 291kb)

Der Preis für das 'Gute Leben' (2010)

von Uwe Hoering und Susanne Gura, Juni 2010

Der Parlamentarische Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Gerd Müller, sorgt sich qua Amt nicht nur um die Ernährung der deutschen Verbraucher, sondern auch um das Wohlergehen der Chinesen – und um die heimische Milchwirtschaft, um Tierzüchter und Anlagenbauer. Angesichts des boomenden chinesischen Marktes würden sich für die "hochwertige" und "sichere" deutsche Milch große Chancen eröffnen. In der Tat expandieren in China Nachfrage, industrielle Tierhaltung und in- und ausländische Konzerne. Download (pdf-Datei 123 kb), Text in Englisch

Livestock in China - The cost of 'Chi hao' (2010)

Livestock industry expands, and so do multinationals

by Uwe Hoering and Susanne Gura, June 2010

German milk is considered to be of 'high quality' and 'safe', different from milk polluted with melamine in China for example. Therefore Gerd Müller is confident, that „there are tremendous opportunities for milk, butter and other animal products from Germany“. The Ministry for Agriculture’s Secretary of State is not only concerned about the nutrition of the German consumers, but also about the well being of the Chinese – and about the German dairy industry, about breeders and manufactures. More

Nachhaltige Landwirtschaft in China (2010)

von Uwe Hoering, April 2010

Die Landwirtschaft in China hat unübersehbare Probleme: Boden und Wasser werden durch Agrargifte und Dünger geschädigt und durch Urbanisierung und Erosion knapp. Der Sojaanbau leidet unter Billigimporten. Die Kluft zwischen Stadt und Land wächst. Lebensmittelskandale empören die Bevölkerung. Diese Gefährdung der Ernährungssicherheit und mögliche Lösungen wurden Mitte März bei einem internationalen Workshop in Beijings Renmin-Universität diskutiert. Ein Bericht für das EU-China: Civil Society Forum.

Der Beitrag als Download (pdf-Datei 160kb)

Reisanbau in China - Uphoffs Hoffnung (2010)

von Uwe Hoering, März 2012

Nie Fu-qui verstößt gegen so ziemlich alle Regeln des Reisanbaus. Beim Auspflanzen setzt der Bauer aus dem Dorf Bu Tou in der Provinz Zhejiang nicht jeweils ganze Büschel, sondern immer nur einzelne und sehr junge Setzlinge, zudem im Abstand von 40 Zentimetern und exakt in Reihe. Das Feld wird auch nicht geflutet, sondern nur spärlich bewässert. Und Nie Fu-qui verzichtet weitgehend auf Industriedünger, ganz auf Chemie gegen Unkraut und Schädlinge. Da er dennoch höhere Erträge hat, überzeugte die neue, unorthodoxe Methode auch viele seiner Nachbarn.

Der vollständige Text als Download (pdf-Datei 99kb)

Siehe dazu auch: Reiche Ernte. Eine Erfolgsgeschichte aus Kambodscha. Broschüre 16 Seiten, herausgegeben vom EED (2008): Download (pdf-Datei 1,92mb), auch in englisch

Reis aus dem Gentechnik-Labor? (2010)

von Uwe Hoering, Januar 2010

Sowohl für Chinas Agrarstrategie als auch für die industrielle Aufholjagd spielen Bio- und Gentechnologie eine zentrale Rolle. Befürworter wie Gegner von gentech­nisch veränderten Agrarprodukten blicken daher gleichermaßen gespannt auf die Po­litik der Regierung in Beijing.

Falscher Alarm?

Anfang Dezember vergangenen Jahres kündigte das chinesische Landwirtschafts­ministerium an, dass zwei gentechnisch veränderte (gv) Reissorten – Hua Hui 1 und Bt Shanyou 63 – den Sicherheitscheck bestanden hätten und in zwei bis drei Jahren kommerziell angebaut werden könnten. Damit schienen sich die Hoffnungen der Gentechnologie-Industrie auf der einen Seite, die Befürchtungen ihrer Kritiker auf der anderen zu erfüllen: Der Durchbruch für gv-Produkte in den Massenmarkt für Grundnahrungsmittel.

Dagegen kommt vom Third World Network (TWN) in Beijing vorsichtige Ent­warnung. Die Bescheinigung der Biosicherheit, so die nichtstaatliche Lobby-Orga­nisation, gilt nur für die Provinz Hubei, in der die Huazhong Agriculture University angesiedelt ist, die die Reisvarianten entwickelt hat. Und sie ist bis Sommer 2014 be­fristet. Vor allem aber ist der komplizierte Zulassungsprozess für die kommerzielle Nutzung damit noch nicht abgeschlossen. "Daher kann es noch eine Weile dauern, bis gv-Reis tatsächlich kommerziell in China angebaut wird".

Mehr: Der ganze Text: "China: Reis aus dem Gentechnik-Labor?" als Download (pdf-Datei 127 kb)

Siehe dazu das Gespräch mit dem Agrarökonom Zhou Li,China Renmin University, Beijing

China - Grüne Revolution wird grüner (2009)

von Uwe Hoering, August 2009

Auf den Bierdosen prangt das Label „Green Food“, ebenso auf Tüten mit Reis, Chips und Gewürzen, auf Konserven und Flaschen. In der Bioabteilung des Carrefour-Supermarktes in Beijings Guangqumennei Dajie wird auf Postern die Herkunft von Obst und Gemüse von der Farm bis zum Regal erläutert. Eine junge Verkäuferin steht bereit, Fragen zu beantworten. „China ist weltweit führend in der organischen Be­wegung“, meint der australische Agrarwissenschaftler John Paull und sieht eine „or­ganische Agrarrevolution“ heraufziehen. Chinas erstes, bereits in den 1980er Jahren gegründetes „Öko-Dorf“ Liu Min Ying ist inzwischen ein Großkonzern, der Super­marktketten beliefert und in Ökotourismus und -training diversifiziert hat, und gilt heute als eines der reichsten Dörfer in der Hauptstadt-Region. Bioläden wie Lohao City haben Filialen in Beijing, Shanghai und der Industriemetropole Shenzhen. Mehr (pdf-Datei 93kb)

China: Greening the Green Revolution (2009)

by Uwe Hoering, September 2009

Is China at the “onset of an organic revolution“, as some observers believe? Undoubtedly, the flood of food certificates creates the impression, that one third of agricultural land is already under eco-food production. And clearly, there is a growing interest in „green“ food by consumers. But not everything which claims to be „organic“ really is. An assessment of the attempts to polish the image of China's agrarian products. Download (pdf-file 94kb)

Private Wasserversorger in China (2009)

von Uwe Hoering, Juli 2009

China gehört zu den wenigen Ländern außerhalb Europas, in denen Versorgungskonzerne wie Veolia, Suez und BerlinWasser noch aktiv sind, nachdem sie sich aus den meisten anderen Ländern in Asien ebenso wie aus Lateinamerika und Afrika aufgrund wirtschaftlicher Probleme, unbefriedigender Profitabilität und breiten Widerstands weitgehend verabschiedet haben. Unbeachtet von der Öffentlichkeit hat die Regierung ihnen seit Mitte der 1990er Jahre den Roten Teppich ausgerollt, unterstützt durch Internationale Finanzinstitutionen wie die Weltbank und die Asiatische Entwicklungsbank ADB. 2007 hatten sie, so die Studie „Wasser auf Abwegen“, an der Wasserversorgung einen Anteil von 15 bis 20 Prozent, im Abwassersektor sogar von 50 bis 70 Prozent. Mehr

Beijing entdeckt die Landwirtschaft (2008)

von Uwe Hoering, November 2008

Der Zeitpunkt war perfekt gewählt: Mitte Oktober 2008 verabschiedete das Zentralkommitee der Kommunistischen Partei Chinas einen Reformvorschlag, der den Bauern erlaubt, ihre Landnutzungsrechte abzutreten. Während die einen sich davon eine Modernisierung der kleinteiligen Landwirtschaft erwarten, befürchten andere, dass viele Familien dadurch ihr Land verlieren könnten.

Mehr:Download (pdf-Datei 97kb)

China: Agrarian Reforms (2008)

by Uwe Hoering, September 2008

The timing has been perfect: In the middle of October, the Central Committee of the Communist Party of China approved a reform proposal that will allow farmers to lease or transfer their land rights. Called a „historic“ decision by some observers, the Chinese government announced it as China's contribution to counter the financial crisis and to stabilise the global system by giving a fresh stimulus to economic growth. But the more important driving forces for it are the growing rural-urban inequalities, the widespread protests by farmers about alienation of land by officials and the need to modernise Chinese agriculture.

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