Journal of Agrarian Change (2009), 'Agribusiness for Development': Who Really Gains?
Im April 2009 organisierte das Journal of Agrarian Change ein Symposium, das sich kritisch mit dem Weltentwicklungsbericht 2008 der Weltbank, 'Agribusiness for Development', auseinandersetzte. Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit den Auswirkungen der Weltbank-Politik auf kleinbäuerliche Betriebe in Afrika (Kojo S. Amanor), mit den Reaktionen zivilgesellschaftlicher Organisationen auf den Bericht (Matteo Rizzo) und mit Lösungen für Produktivitätsprobleme der Landwirtschaft in Afrika (Philip Woodhouse).
Eine Zusammenfassung von Hannah Bargawi und Carlos Oya: Development Viewpoint, Number 36, September 2009 (pdf-Datei 187 kb).
Die Beiträge können als pdf-Dateien heruntergeladen werden (Wiley InterScience): Journal of Agrarian Change, Volume 9 Issue 2, Pages 155-313 (April 2009)
Afrikas Landwirtschaft und die Weltbank (2007)
Die Weltbank hat in den vergangenen dreissig Jahren eine entscheidende Rolle in der Agrarpolitik für Afrika gespielt. Strukturanpassungsprogramme zum Beispiel trugen zum Rückgang der Investitionen in die Landwirtschaft bei. Der Text reflektiert kritisch, wie der Weltentwicklungsbericht 2008 der Weltbank die Position Afrikas in der globalen Landwirtschaft sieht und untersucht insbesondere die Rolle, die die Bank bei der Förderung des privaten Sektors und der Ausrichtung der Agrarproduktion spielt. Die wirtschaftlichen und sozialen Entscheidungsspielräume der Bauern werden ebenso analysiert wie die Auswirkungen, die die Empfehlungen des Berichts für die bäuerliche Landwirtschaft haben könnten.
African Agriculture and The World Bank. Development or Impoverishment? Policy Dialogue No. 1, Uppslala 2007. Als pdf-Datei (1,6 MB) beim Nordiska Afrikainstitutet
Uwe Hoering (2007), Vorsicht: Weltbank
Vorsicht: Weltbank. Armut, Klimawandel, Menschenrechtsverletzungen. Hamburg: VSA-Verlag 2007
Die Weltbank trägt zu Armut, Klimawandel und Menschenrechtsverletzungen bei - und Versuche, sie zu reformieren, sind bislang stets am Bollwerk massiver Eigeninteressen der Bank und ihrer Anteilseigner gescheitert.
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