Blumen und mehr

»Haltet die Kühlkette geschlossen!« läutet das A und O der Blumenindustrie – die ununterbrochene Kühlung vom Schnitt über Transport und Lagerung bis zum Flieger, der die Rosen, Nelken und Chrysanthemen zu den Auktionen in Holland oder Deutschland bringt. Mit der Finanzierung eines Kühlhauses am Flughafen Entebbe leistete daher USAID einen wichtigen Beitrag zum Aufschwung von Ugandas Blumenindustrie. Der Erfolg beschränkt sich allerdings auf knapp zwei Dutzend überwiegend europäische und indische Blumenproduzenten. Um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, fordern sie weitere Hilfen wie billigeres Flugbenzin und Steuererleichterungen für Treibstoff für ihre Kühltransporter. Denn die Konkurrenz schläft nicht.

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Update: Biopiraten in der Kalahari?

November 2009: „Wir brauchen Land und Bildung, um unsere Rechte und Traditionen zu sichern“, sagt Petrus Vaalbooi, bis 2005 Vorsitzender des San-Rats von Südafrika. Hoffnungen, dafür Gelder zu bekommen, richten sich auf Hoodia, eine kakteenartige, dunkelgrüne Pflanze, die nur in der steinigen Halbwüste Kalahari heimisch ist. Und eigentlich hatte es auch so ausgesehen, als seien sie kurz vor dem Ziel.

Mehr siehe: "Megaseller aus der Wüste", erschienen in: Das Parlament, Nr. 48, 23.11.2009. Download (pdf-Datei 101 kb)

Biopiraten in der Kalahari?

Seit Jahrhunderten kennen und verwenden die Jäger des San-Volkes im Südlichen Afrika die Hoodia-Pflanze als ein Mittel, um das Hungergefühl zu vertreiben. Inzwischen hat die Industrie den Wirkstoff als Appetitzügler entdeckt. Doch die San haben sich gegen die Biopiraterie, die Patentierung ihres Wissens, gewehrt und hoffen nun auf eine Beteiligung an den Gewinnen. 

Broschüre, 24 Seiten, herausgegeben vom EED: Download (pdf-Datei 1,7 MB), auch in englisch

Weitere Texte:

  

Teufelskralle und Hoodia

Schlank durch Hoodia - Vorteil für wen?