Bauernhöfe statt Agrarfabriken

Die in dem Netzwerk zusammengeschlossenen über 60 Bürgerinitiativen, Bauern-, Tierschutz- und Umweltverbände fordern ein Umsteuern in der Agrarpolitik. Im Gegensatz zu dem naturnahen und tierfreundlichen Bild, das die Agrarindustrie von der industriellen Tierhaltung zeichne, würde der größte Teil aller Nutztiere unter tierquälerischen Bedingungen gehalten, so die Kritik des Netzwerkes. Und trotz gegenteiliger Absichtserklärungen fördere die Agrarpolitik die fortschreitende Industrialisierung der Tierproduktion, mit dem Trend zu immer größeren Ställen. Das gehe zu Lasten der Umwelt, der Tiere, der Anwohner von Großanlagen und bäuerlicher Familien, die ihre Existenz verlieren.

Das Netzwerk fordert, künftig alle Agrarsubventionen strikt an Leistungen für den Tier- und Umweltschutz zu koppeln und die Tierschutzstandards anzuheben. Zudem setzt es sich für eine deutlich verbesserte Bürgerbeteiligung bei der Planung neuer Ställe, für eine Kennzeichnung der Tierhaltungsformen auf allen Lebensmitteln sowie für die Stärkung der regionalen Futtermittelerzeugung ein. Der "Rundbrief Agrarfabriken" kann bestellt werden bei: eckehard.niemann (at) freenet.de. 

Kontakt: www.bund.net; Positionspapier (Download, pdf-Datei)

Siehe auch die Broschüre: Agrarreform für nachhaltige Landwirtschaft, (Download, pdf-Datei)

Weitere Organisationen:

  

"Kein Patent auf Leben!"

PROVIEH e.v.

Compassion in World Farming (CIWF)

World initiative on sustainable pastoralism

Liga für Hirtenvölker und nachhaltige Viehwirtschaft