April 2012, Washington: Land und Armut
Jedes Jahr bringt die Weltbank für ihre Konferenz 'Land and Poverty' Vertreter von Regierungen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, der Privatwirtschaft und der Entwicklungsarbeit zusammen, um aktuelle Themen rund um die Landfrage zu diskutieren. Unter dem Titel 'Land governance in a rapidly changing environment' geht es dieses Mal (23.-26.4.2012) um "innovative Ansätze" angesichts von Strukturwandel, wirtschaftlicher Transformation, Klimaveränderungen und steigender Nachfrage nach Ressourcen "in a pro-poor and gender-sensitive perspective". Viele der oft aufschlussreichen Beiträge werden anschließend auf der Website eingestellt. Siehe auch die Konferenz 2011 mit dem Thema 'Countries Strengthen Land Governance' und die Konferenz 2010, unter anderem zu Large Scale Agricultural Investment. Update: Inzwischen stehen die ersten Beiträge als pdf-Dateien oder Präsentationen auf der Website.
Juni 2012, Hannover: SADC-Agrarforum
Deutsche Wirtschaftsverbände wollen am 5. Juni Investoren davon überzeugen, dass es sich lohnt, in "lokale Wertschöpfung" im Südlichen Afrika zu investieren und nach dem Vorbild internationaler Grußunternehmen und Banken Ackerland oder Anteile von Agrarunternehmen zu erwerben, da sich die Rahmenbedingungen für privatwirtschaftliches Handeln verbessert hätten. Info
Juni 2012, The Hague: 'Land grabbing' - Theorie und Empirie
Vor dem Hintergrund der Freiwilligen Richtlinien zu Landbesitz der FAO, der Weltbank-Konferenz "Land and Poverty" (April 2012) und der UN-Konferenz Rio+20 (Juni 2012), bei der Land- und Agrarfragen eine wichtige Rolle spielen, werden bei dem Kolloquium am 11. Juni, organisiert unter anderem vom International Institute of Social Studies, ISS, Wissenschaftler, Entwicklungsexperten und Aktivisten aus ganz Europa neue Studien zu verschiedenen Aspekten der Landnahme vorstellen und diskutieren. Programm
Rückblick:
Frühere Veranstaltungen: Siehe Archiv