In diesem Gästeblog werden Kommentare, Berichte und Beiträge anderer Verfasser und Verfasserinnen rund um die globe-spotting-Themen eingestellt. Uwe Hoering
Frohe Weihnachten, Afrika
Januar 2013: In einer vorweihnachtlichen Anzeige vergleicht das Niebel-Ministerium die Entwicklungszusammenarbeit mit dem Weihnachtsmann, der mit seinem Rentier-Schlitten vor einer afrikanischen Hütte vorfährt. Ein Kommentar von Theo Rauch.
21st Century Eco-Socialism?
Struggles over Nature in Venezuela
An interview with Santiago Arconada, by Susan Spronk (SS) and Rebecca McMillan (RM)
Santiago Arconada was the first Community Coordinator for the Caracas metropolitan region of HIDROCAPITAL, the city's water utility, and subsequently held several prominent positions in HIDROVEN, the national water company. He was part of a team of reformers responsible for implementing the participatory model of the technical water committees (mesas técnicas de agua, MTAs) throughout Venezuela beginning in the mid-1990s. He currently teaches at the Universidad Indígena de Venezuela and has written extensively about decolonization, socialism, the MTAs, and the Bolivarian Process. In this interview, Santiago discusses the peaks and valleys experienced by the mesas técnicas de agua and the differences between 21st century socialism and eco-socialism. He concludes by proposing a radical rethinking of the human-nature relationship. Mehr
On World Bank's Inclusive Green Growth
By Patrick Bond
Mai 2012: The debate over the Green Economy rages on next month in Rio de Janeiro, at the International Society for Ecological Economics meetings, the Cupula dos Povos alternative people’s summit, and the UN’s Rio+20 Earth Summit. Proponents and critics of ‘green growth’ capitalism will butt heads using narratives about valuations of nature and the efficacy of markets. More
Vermarktung der Natur: Die Weltbank bei Rio+20
5. April 2012: Die Bank hat angekündigt, bei der UN-Konferenz Nachhaltige Entwicklung aka Rio+20 im Juni in Brasilien neue Initiativen zu Ozeanen und zur Inwertsetzung von Umweltdienstleistungen vorzustellen, wird jedoch von zivilgesellschaftlichen Organisationen wegen ihres Ansatzes von 'Grünem Wachstum' angegriffen. Ein Beitrag von Bretton Woods Project: Mehr
"Nur Gewinner, keine Verlierer"
Februar 2012: Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat seine Position zum Thema Land Grabbing neu formuliert. Wird damit dem globalen Landraub der Kampf angesagt? Drei kritische Fragen des FIAN-Agrarexperten Roman Herre: Mehr
Rio+20: Lösungen für die 'Green Economy'
von Jürgen Maier, Dezember 2011
In seiner Diskurs-Analyse der Bonner 'Nexus-Konferenz', die die Bundesregierung Mitte November durchführte, arbeitet Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt & Entwicklung, heraus, dass die NGOs bei der Diskussion um eine 'Green Economy' gegenüber schwarz-gelber Politik und Unternehmen ins Hintertreffen zu geraten drohen. Sie müssten sich wieder mehr auf die eigenen Stärken und Konzepte besinnen. Mehr
Tier-Gentechniker treffen auf ihre Kritiker
Ein Tagungsbericht von Susanne Gura, Oktober 2011
Anders als bei gentechnisch veränderten Pflanzen erfährt die Öffentlichkeit wenig über die weit fortgeschrittene Entwicklung gentechnisch veränderter Tiere. Ein internationales Symposium über Gentransfer bei Tieren, das die Niederländische Gentechnik-Kommission COGEM kürzlich durchführte, war eine seltene Gelegenheit, mit Managern und Forschern zu diskutieren. Doch deren Reaktion bestand weitgehend aus Schweigen, Ablenken und Diffamieren der Kritik. Mehr
Selbstbestimmung über unser Essen
Beim Nyéléni-Forum, das Mitte August in Österreich stattfand, wurde eine europäische Bewegung für Ernährungssouveränität angestoßen, berichtet Berit Thomsen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in ihrem Gastbeitrag:
„In Irland werden meist Kartoffeln aus Kenia angeboten. Ernährungssouveränität bedeutet für mich, dass ich Zugang zu Lebensmitteln habe, die vor Ort produziert werden“, sagt Jiân Crowley von Food Action in Irland. „Nicht die Konzerne, sondern ich als Bäuerin muss entscheiden können, welches Saatgut ich anbaue, oder ob ich meine Milch als Rohmilch verkaufe“, ist die Sicht der österreichischen Bäuerin Monika Kleinschuster, Vorstandsmitglied ÖBV-Via Campesina. Mehr
Dürftige Ergebnisse des G20-Agrargipfels
29. Juli 2011: Im Juni fand erstmals ein Treffen der Agrarminister der G20, der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer statt. Zahlreiche Fragen, wie die problematische Ernährungssituation verbessert werden könnte, wurden angesprochen, wie Sophia Murphy vom Institute for Agriculture and Trade Policy berichtet, Entscheidungen jedoch vertagt. Mehr
Hello, Graziano! Bye bye, Savanne?
Neuer FAO-Chef José Graziano da Silva steht auf Gentechnik
Ein Gastbeitrag von Norbert Suchanek, Juli 2011
Als José Graziano da Silva vergangenen Juni zum neuen Chef der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) gewählt wurde, gab es selbst von der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam Vorschusslorbeeren. Denn der 61-jährige Brasilianer gilt als erfolgreicher Kämpfer gegen den Hunger in der Welt. Mehr
Peinlich, heuchlerisch, anmaßend
Juni 2011: Die neue Afrika-Strategie der Weltbank (Africa's future and the World Bank's support to it) sei ein Beispiel dafür, wie das multilaterale Establishment, besoffen von seiner eigenen neoliberalen Rhetorik, von den angeblichen Wachstums- und Exportperspektiven des Kontinents schwärmt und gleichzeitig die strukturelle Unterdrückung, bei der es Komplize ist, herunterspielt, meint Patrick Bond von der University of KwaZulu-Natal in seinem Kommentar
Aus Liebe zum Markt
Die Weltbank, die Nahrungsmittelkrise und die Landwirtschaft
Ein Gastbeitrag von Ama Marston (Bretton Woods Project)
18. Februar 2011: Während Nahrungsmittelpreise auf Rekordhöhe zum Aufstand in Nordafrika und in anderen Regionen beigetragen haben, hat das unerschütterliche Vertrauen der Weltbank in die Märkte eine Diskussion ausgelöst, wie die vielfältigen Ursachen, die der globalen Krise der Nahrungspreise zugrunde liegen, am Besten angegangen werden sollten. Gleichzeitig fördert Weltbankpräsident Robert Zoellick weiterhin die Bemühungen, Landwirtschaft in den CO2-Markt einzubringen. Mehr
Weitere Gastbeiträge:
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