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Reportagen & Analysen

 

Archiv: Fish&Ribs - News

Oktober 2011: Veganes Fleisch

15. Oktober 2011: Nach dem alttestamentarischen Vorbild, der Erschaffung Evas aus einer Rippe Adams, arbeiten Wissenschaftler daran, Fleisch zu erzeugen, ohne dafür Tiere töten zu müssen. Dabei werden Stammzellen aus Muskeln in vitro vermehrt. Bislang können allerdings nur geringe Mengen im Labor hergestellt werden.

Quelle:Nourishing the Planet vom 15. Oktober 2011 

Oktober 2011: Weniger Antibiotika in Chinas Tierfabriken?

13. Oktober 2011: Seit einigen Jahren wird in China die industrielle Tierhaltung massiv vorangetrieben. Jetzt gibt es möglicherweise ein Umdenken beim massiven und regelmäßigen Einsatz von Antibiotika. Anzeichen dafür ist eine Meldung, dass das Agrarministerium ein Verbot von Antibiotika als Wachstumsbeschleuniger in Viehfutter angekündigt hat. Es wird geschätzt, dass in China im Jahr 97.000 Tonnen Antibiotika als Futtermittelzusatz verwendet werden, mehr als sechsmal so viel wie in den USA. Quelle:Mother Jones

Januar 2011: Mit Gentechnologie gegen die Vogelgrippe

14. Januar 2011: Britische Forscher melden einen "Durchbruch" beim Schutz von Tieren gegen Virusinfektionen. In der Wissenschaftszeitschrift Science berichten sie darüber, dass Hühner genetisch so verändert wurden, dass die Übertragung der Vogelgrippe sowohl von Tier zu Tier als auch von Tier zu Mensch unterbunden werde. Davon versprechen sie sich nicht nur wirtschaftliche Vorteile für die Industrie, sondern auch eine höhere Akzeptanz für die Anwendung von Gentechnologie bei der Produktion von Nahrungsmitteln. Siehe dazu den Kommentar von Uwe Hoering

Dezember 2010: Film über allerlei Schweinerei

17. Dezember 2010: Der Film "Pig Business" ist eine Anklage gegen die industrielle Tierhaltung und ihre Auswirkungen am Beispiel des weltgrößten Schweinefleischerzeugers Smithfield Foods. Die riesigen Mastanlagen gefährden die Gesundheit von Beschäftigten und Bevölkerung und tragen zu Umweltschäden, Wassermangel, Klimawandel und Abholzung bei. Die Regisseurin Tracy Worcester berichtet, dass das Unternehmen durch die Androhung von Verleumdungsklagen verhindere, dass der bereits vor zwei Jahren fertig gestellte Film in die Kinos kommt. Kontakt und Bestellung einer DVD (für NGOs kostenlos).

November: Fleisch macht Konzerne stark

5. November 2010: Kamen die weltweit größten Fleischkonzerne mit Tyson, Cargill und Smithfield bislang aus den USA, so holen jetzt Unternehmen aus Schwellenländern auf wie JBS und Brasil Foods aus Brasilien, Shineway aus China und Charoen Pokphand (CP) aus Thailand. Wie ihre Vorbilder versuchen sie, die gesamte Produktionskette zu kontrollieren, wobei preiswertes oder subventioniertes Futter eine der Grundlagen ist, auf denen sie billiges Fleisch in die Märkte drücken können. Siehe dazu den Bericht "Big Meat in the South" in der GRAIN-Zeitschrift Seedling(October 2010).

November 2010: Globales Treffen von Hirtinnen

3. November 2010: Hirtinnen aus Asien, Afrika und Lateinamerika treffen sich vom 21.-26 November im indischen Mera, um Erfahrungen auszutauschen und Möglichkeiten zu erkunden, wie sie stärker Einfluss auf die Entwicklungen, die ihre Lebensbedingungen zunehmend bedrohen, nehmen können. Die Zahl der Pastoralisten, also der Bevölkerungsgruppen, die extensive Tierhaltung betreiben, wird weltweit auf 100 bis 200 Millionen Menschen geschätzt. Ihre Rolle für eine nachhaltige Entwicklung der Steppenlandschaften rückt immer stärker ins Bewusstsein. Organisiert wird das Treffen von MARAG, einer Basisorganisation, die sich für die Rechte von nomadischen Volksgruppen in Indien einsetzt, und verschiedenen internationalen NGOs wie der International Land Coalition und IUCN. Weitere Informationen

Oktober: Vagabundierendes Restfleisch

27. Oktober 2010: Nach Angaben von agrarheute.com stiegen die EU-Exporte von Geflügelfleisch von Januar bis Juli 2010 um mehr als 21 Prozent auf über 660.000 Tonnen. In Importländern, zum Beispiel in Afrika, treibt gefrorenes Restfleisch aus Europa häufig Hähnchenmäster und Hühnerhalterinnen in den Ruin, führt zu Gesundheitsgefährdungen und untergräbt indirekt aufgrund von Schmuggel auch Länder, die versuchen, eine eigene Geflügelwirtschaft zu erhalten oder aufzubauen. Siehe dazu die Broschüre: "Keine chicken schicken", herausgegeben vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED)

Oktober 2010: Mit Sprinkleranlagen gegen Massentierhaltung

15. Oktober 2010: Eine Entscheidung von Landrat Hermann Bröring im Emsland gibt dem Widerstand gegen neue Tierfabriken Rückenwind: Im Genehmigungsverfahren für einen Hähnchenmaststall in Bockhorst ordnete er an, dass Investoren ein umfassendes Brandschutzkonzept zur Rettung der Tiere vorlegen müssen. Mit der Forderung nach Gutachten über mögliche Keimbelastungen durch Großbetriebe baute er eine weitere Hürde auf. Siehe dazu die Presserundschau der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

Oktober 2010: Fische mit Zertifikat

2. Oktober 2010: Ein Komitee der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft, FAO, hat Richtlinien für Aquakultur verabschiedet, die die Gesundheit der Fische, die Nahrungsmittelsicherheit, den Schutz der Umwelt und faire Löhne für die Beschäftigten sicherstellen sollen. Sie wurden von Regierungen und Industrie ausgearbeitet, sind nicht verbindlich und könnten zudem Kleinbetriebe, die 80 Prozent ausmachen, aus dem Markt drängen.

Quelle: FAO Presseerklärung vom 1. Oktober 2010. Siehe dazu die Studie "Aquaculture and its Genetic Resources: Corporations versus Communities" (ICSF, pdf-Datei)

September 2010: Wachstum bis es kracht

30. September 2010: Vor einem Zusammenbruch des Hähnchenmarkts warnt der Geflügelmarkt-Experte Hans-Wilhelm Windhorst in der Ausgabe 35/2010 der Fachzeitschrift "DGS Magazin". Die massive Ausweitung von Kapazitäten, unter anderem durch den Schlachthof-Neubau des Rothkötter-Konzerns in Wietze, gegen den es seit Monaten Proteste gibt, könne schon 2011 die Aufnahmefähigkeit der in- und ausländischen Märkte überschreiten. Ein Zusammenbruch der Produktionskette würde besonders die Vertragsmäster treffen, die bereits durch steigende Futtermittelpreise und Marktschwankungen unter Druck stehen.

September 2010: Artgerechte Tierhaltung: Bio gewinnt!

23. September 2010: Im neuen Heft der Stiftung Warentest findet sich ein Beitrag zu Hähnchenbrustfilets, in dem zum ersten Mal die Produktion auch nach Kriterien der Tierhaltung bewertet wird. Dabei schneiden die Biohähnchenmäster in allen Tierschutzfragen am Besten ab. Hier die Testergebnisse.

September 2010: Cargill und Gates-Stiftung fördern Soja-Anbau in Afrika

3. September 2010: Ende August stellte die Bill&Melinda Gates-Stiftung in Südafrika ein Projekt vor, gemeinsam mit dem US-amerikanischen Agrarhandelsriesen Cargill den Anbau von Soja in Afrika auszuweiten. In einer ersten Phase sollen 37.000 kleinbäuerliche Betriebe in Mosambik und Sambia für den Anbau der unter anderem als Viehfutter begehrten Pflanze gewonnen werden. Bislang dominieren die USA, Brasilien und Argentinien den Markt. Das African Centre for Biosafety (ACB), das dazu eine Studie erstellt hat, befürchtet, dass wie bereits in diesen Ländern damit jetzt auch in Afrika der Anbau von gentechnisch verändertem Soja vorangetrieben werden soll.

August 2010: Die Fußabdrücke unserer Nahrung

10. August 2010: Der "ökologische Fußabdruck" unserer Verbrauchsgewohnheiten ist inzwischen ein bekannter Begriff. Doch welchen "Abdruck" hinterlassen unsere Ernährungsgewohnheiten? Wieviel klimaschädliches CO2 erzeugen Anbau und Transport von Nahrungsmitteln, und wieviel Nitrat, das zur Überdüngung der Meere und zu "Todeszonen" führt? Forscher der Universität von Pittsburg haben errechnet, dass Fleischerzeugung weitaus nachteiliger für Klima und Meere ist als eine Ernährung mit Getreideprodukten und Kohlehydraten. Und Milchprodukte, deren Erzeugung weniger klimaschädlich ist als die von Fleisch, stellen eine hohe Nitratbelastung dar. Nur auf die CO2-Werte zu achten, so die Forscher, reiche daher nicht aus.

Quelle: Chemical & Engineering News, August 5, 2010

Juli 2010: Mais als Viehfutter verdrängt Wiesen

21. Juli 2010: Bei der 23. Generalversammlung der European Grassland Federation vom 29. August bis 2. September in Kiel geht es unter anderem um die Bedeutung von Futterpflanzen für die landschaftliche Vielfalt und als Rohstoff für die Erzeugung von Biogas. Um Wiesen  gegen die Konkurrenz durch andere Futterpflanzen wie Mais zu verteidigen, werden unter anderem ökologische Ausgleichszahlungen für Grünland gefordert. Informationen

Siehe Briefing-Papier "Grünland für Vieh und Klima" von Susanne Gura

Juli 2010: Keine Patente auf Pflanzen und Tiere

12. Juli 2010: Zum Abschluss der Aktionstage "Kein Patent auf Leben" findet am 20. Juli in München eine Demonstration statt, mit der ein breites Bündnis von Umwelt- und Entwicklungsgruppen gegen die Entscheidungen des Europäischen Patentamts (EPA) protestiert. Am Vortag findet eine Tagung zu zentralen Fragen des Patentrechts statt.

Juli 2010: Schweinegrippe-Alarm - Ergebnis von Lobbyarbeit?

8. Juli 2010: Die Zeitschrift "Gute Pillen - Schlechte Pillen" berichtet von Hinweisen, dass die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Schweinegrippe als Pandemie einzustufen, unter Mitarbeit von Experten zustande kam, die von Pharmafirmen Geld erhalten. Die WHO-Warnung, die zu erheblichen und - wie sich herausstellte - überflüssigen öffentlichen Ausgaben für Impfstoffe führte, brachte Pharmafirmen Umsatzsteigerungen in Milliardenhöhe. 

Weitere Informationen bei: Gute Pillen-Schlechte Pillen

Juli 2010: Tarnkappe für Genfutter, Nein zu Klonfleisch

8. Juli 2010: Das EU-Parlament stimmte gestern in erster Lesung gegen eine Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit genetisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Obwohl dies beim weitaus größten Teil der Fleischimporte in die EU der Fall ist, werden Verbraucher also auch weiterhin nicht darüber informiert. Gleichzeitig lehnten die Parlamentarier in Rahmen der Überarbeitung der „Novel Foods“-Verordnung die Zulassung von Fleisch und Milchprodukten geklonter Tiere ab, unter anderem wegen ethischer Bedenken gegen die industrielle Produktion von Klonfleisch. Auch für die Zulassung von Nahrungsmitteln, die unter Verwendung von Nanotechnologie hergestellt werden, forderten sie ein Moratorium, bis die gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen ist.

Quelle: GENET-news

Juni 2010: FAO verspricht mehr Unterstützung für Tierhalter

23. Juni 2010: Das Committee on Agriculture (COAG) der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO bekräftigte bei seiner Sitzung vom 16.-19. Juni 2010 in Rom die Notwendigkeit, angesichts der zunehmenden Kluft zwischen industrieller und bäuerlicher bzw. nomadischer Viehhaltung, der Belastungen für natürliche Ressourcen und das Klima und der Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung einschließlich des Außenhandels geeignete Maßnahmen zu ergreifen. In einer Diskussionsvorlage werden unter anderem "die dynamische Erzeugung und Anwendung neuer Technologien, Produkte und Dienstleistungen"  sowie "Netzwerke und institutionelle Entwicklungen in einem förderlichen politischen und regulatorischen Umfeld" vorgeschlagen.

Juni 2010: Wirtschaftliche Erholung treibt Nachfrage nach Fleisch

15. Juni 2010: Der Jahresbericht Agricultural Outlook 2010-19, erstellt von FAO und OECD, erwartet angesichts steigender Nachfrage, höherer Futterkosten und geringeren Angebots steigende Fleisch- und Milch-Preise. Lediglich die Preise für Schweinefleisch könnte aufgrund steigender Produktion in Brasilien und China niedrig bleiben.

Juni 2010: UN-Bericht klagt Fleischkonsum an

2. Juni 2010: Fossile Energien und die Landwirtschaft, besonders die Viehhaltung, seien die schlimmsten Umweltsünder, befindet ein neuer Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP. Weder dieser Befund noch die anderen Aussagen des Berichts "Assessing the Environmental Impacts of Consumption and Production" sind sonderlich neu. Interessant ist lediglich, dass er nicht etwa vorschlägt, die  industrielle Fleischproduktion in die Pflicht zu nehmen, sondern die Verbraucher sollen durch "veränderte Essensgewohnheiten" für eine nachhaltige Zukunft sorgen. Mehr dazu siehe UNEP

Juni 2010: Bauplatz für Großschlachthof besetzt

2. Juni 2010: Seit dem 24. Mai ist am Ortsrand des Dorfes Wietze nördlich von Hannover der vorgesehene Bauplatz für Europas größten Geflügelschlachthof durch Umwelt- und Tierschützer besetzt. Die Planungen sehen eine Kapazität von mehr als 130 Millionen Schlachtungen im Jahr vor, 420 Mastställe in der Region sollen die Tiere liefern. Nachdem die Anhörungsverfahren abgeschlossen sind, soll nun durch "direkte Aktion" der Bau verhindert werden. Damit soll gleichzeitig ein Zeichen gesetzt werden gegen weitere Großprojekte wie zum Beispiel in Haßleben, wo eine Mastanlage für 68.000 Schweine geplant ist und am 12. Juni eine bundesweit vorbereitete Protestaktion stattfinden soll.

Nachtrag: Am 10. August 2010 wurde das besetzte Baugelände von der Polizei geräumt.

Informationen bei www.antiindustryfarm.blogsport.de und Bürgerinitiative Wietze

Juni 2010: Das "Zweinutzungshuhn"

Die Folgen der Hochleistungszucht sind dramatisch: Allein in Deutschland werden jährlich 40 Millionen Küken am ersten Lebenstag getötet. Legehennen erkranken oft an Eileiter-Entzündungen, leiden unter Federpicken und Kannibalismus. Bei den Masttieren entwickeln sich aufgrund der schnellen und hohen Gewichtszunahme schmerzhafte Veränderungen des Bewegungsapparates, Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen zu.

Immer mehr Menschen sind sich der Probleme in der Hühnerhaltung bewusst und suchen nach Produkten aus artgerechter Haltung. Doch auch da werden häufig Hochleistungstiere eingesetzt und die Kükentötung in Kauf genommen. Insbesondere für bäuerliche Betriebe, die tiergerecht wirtschaften, und für Bio-Betriebe ist eine Lösung aus diesem Dilemma unverzichtbar. Der Ausweg wäre ein Zweinutzungshuhn – ein robustes, freilandtaugliches Huhn, das genügend Eier legt und gemästet werden kann. Notwendig ist dafür eine Strategie, wie artgemäße Tierzucht, Haltung und wirtschaftliche Gesichtspunkte vereinbart werden können. Dazu veranstaltet der Tierzuchtfonds am 2. Juni in Frankfurt am Main einen Workshop.

Mai 2010: Hirtenzug zum Grünlandtag 2010

12. Mai 2010: Ab dem 5. Juni, dem Weltumwelttag, werden Schafherden in einem Staffellauf durch Teile Europas ziehen. Mit diesem Hirtenzug wollen Berufsschäfer auf den vielfältigen Nutzen der Schafe für die Gesellschaft, aber auch auf die schwierigen Existenzbedingungen hinweisen. Auftakt ist in Berlin, Ziel ist Trier, wo am 16. und 17. Oktober der Deutsche Grünlandtag 2010 veranstaltet wird. Informationen

Mai 2010: Klonen - Machtkampf zwischen EU-Parlament und Kommission

4. Mai 2010: Seit Jahren versucht die EU-Kommission, die Klontechnologie marktfähig zu machen. Die Tiergenetik-Industrie ist am Klonen interessiert, um eine gesicherte Vermehrung, auch von gentechnisch veränderten Tieren, zu gewährleisten. Jetzt hat der Umweltausschuss des Parlaments abgelehnt, Fleisch und Milch der Nachkommen geklonter Tiere wie andere neuartige Lebensmittel zuzulassen. Begründet wird die Ablehnung unter anderem mit gravierenden Gesundheitsproblemen und Krankheitanfälligkeit geklonter Tiere und dem weiteren Verlust genetischer Vielfalt. Zahlreiche Parlamentarier und Regierungen treten inzwischen für ein Verbot der Technologie ein.

Siehe dazu eine Stellungnahme von Ärzte gegen Tierversuche

April 2010: "Schweine-Patent" widerrufen

23. April 2010: Nach Einspruch von Greenpeace und weiteren Organisationen hat das Europäische Patentamt gestern das Patent für einen Gentest widerrufen, der die Zucht von besonders ertragreichen Schweinen ermöglichen soll. Das Patent war 2004 vom US-Konzern Monsanto angemeldet worden, wurde aber nach heftigen Protesten 2007 an den Schweinezuchtkonzern Newsham Choice Genetics verkauft, der mit Monsanto kooperiert. Mehr siehe Greenpeace.

April 2010: Kühe sind doch keine Klimakiller!?

22. April 2010: "FAO korrigiert sich", meldet topagrarONLINE. In ihrer Studie "Livestock's Long Shadow" hatte die Welternährungsorganisation 2006 den Beitrag der gesamten Tierhaltung an den Treibhausgas-Emissionen auf 18 Prozent beziffert, mehr als der Transportsektor. Nach einer neuen FAO-Studie beträgt der Anteil, der Milchkühen weltweit an der Entstehung von Klimagasen zugerechnet werden muss, jedoch nur vier Prozent. Die Meldung erwähnt allerdings weder die Studie, noch den Umstand, dass sie von der International Dairy Federation (IDF), dem internationalen Interessenverband der Milchindustrie, mitfinanziert wurde.

Siehe dazu den Beitrag von Leo Hickman im Guardian.