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Reportagen & Analysen

 

Archiv: Fish&Ribs - Literatur

Agropoly - Wer beherrscht unser Essen? (2011)

Oktober 2011: Die Konzentration in der Agrarindustrie schreitet voran, immer weniger Konzerne kontrollieren die "Wertschöpfungsketten" von der Produktion bis zum Verbrauch. Die Broschüre dekliniert für Futtermittel, Tierzucht, Saatgut, Düngemittel, Pestizide und Nahrungsmittelerzeugung, -handel und -verarbeitung faktenreich und anschaulich durch, welche Firmen die Preise, Geschäftsbedingungen und politischen Rahmenbedingungen bestimmen.

Agropoly - Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion. April 2011. Bezug (CHF 6.-): Erklärung von Bern

Als Europas Flotten die Weltmeere beherrschten (2012)

Mai 2012: Die Studie von Sea Around Us im Auftrag des WWF Netherlands zeichnet die kontinuierliche Expansion nach, wie die Fischereiflotten auf der Suche nach neuen Fischgründen immer weiter auf die Weltmeere vordrangen, nachdem die näher liegenden Gebiete leergefischt worden waren. Dabei halfen den schwimmenden Fischfabriken aus der EU die Fischereiabkommen mit den Partnerländern der EU in Afrika, der Karibik und im Pazifik (AKP-Länder). Nach heftiger Kritik an Überfischung und der Verdrängung von Kleinfischern und zunehmender Konkurrenz durch Fangflotten aus anderen Ländern wie China und Russland formuliert die EU gerade im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auch eine neue Fischereipolitik.

Spatial expansion of EU and non-EU fishing fleets into the global ocean, 1950 to the present. Vancouver (Sea Around Us Project) December 2011

Theresa Bäuerlein, Regionale Küche mit Fleischgang (2011)

Mai 2011: Ein weiteres Buch, das für einen vernünftigen Fleischkonsum plädiert. Die Argumentation, dass "nur eine Landwirtschaft mit Tierhaltung wirklich nachhaltig" sei und es generell entscheidend sei zu wissen, wie und wo das Essen auf dem eigenen Teller erzeugt wird, kritisiert sowohl die industrielle Landwirtschaft als auch die radikale Tierrechtsbewegung und ihre 'moralische Empörung'.

Theresa Bäuerlein, Fleisch essen, Tiere lieben. Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können. München 2011 (Ludwig Verlag)

Siehe auch: Anita Idel, Die Kuh ist kein Klimakiller! Simon Fairlie, Meat: a Benign Extravagance

BUND: Flächenverbrauch für Fleisch und Agrartreibstoffe (2008)

November 2008: Welche Anbauflächen werden in Europa und ausserhalb benötigt, um Soja für die Produktion von Milch und Fleisch in Deutschland zu erzeugen? Und wie viel Hektar für Agrartreibstoffe? Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 2007 allein dafür mindestens 4,9 Millionen Hektar Fläche genutzt werden - die Größe von MeckPomm, dem Saarland und Hessen zusammen. Ein Großteil dieser Ländereien liegt in Brasilien und Argentinien.

Für Fleisch nicht die Bohne! Futter und Agrokraftstoff - Flächenkonkurrenz im Doppelpack. Erstellt im Auftag des BUND, Berlin, November 2008. Bezug(Kurzfassung): BUND

Die Milch macht's. EU-Milchpulver und Tierhalter in Afrika (2012)

Traditionelle Viehhaltung zur Produktion von Milch und Fleisch ist für einen großen Teil der Bevölkerung im afrikanischen Binnenstaat Burkina Faso - ähnlich wie in vielen Ländern in der Sahelzone - wichtige Lebensgrundlage. Doch billige Importe von Milchpulver aus der EU verhindern, dass die Rinderhalter stärker von der einheimischen Nachfrage profitieren können. Die Landwirtschaftspolitik unterstützt zudem die intensive Tierhaltung anstatt die traditionellen Milchbauern.

Die Milch macht's: Kleinbäuerliche Milchproduktion in Burkina Faso und die Auswirkungen instabiler Weltmarktpreise. September 2012 (Misereor) Link zur pdf-Datei (6,4 mb)

D'Silva/Webster (eds.), Krisenfaktor Fleischindustrie (August 2010)

August 2010: Auch wenn der Titel etwas irreführend suggeriert, die Fleischindustrie befände sich in einer Krise, so ist doch unübersehbar, dass die industrielle Fleischproduktion ins Gerede gekommen ist - nach BSE, Gammelfleisch oder Käfighaltung ist es jetzt ihr Beitrag zum Klimawandel. "The Meat Crisis" stellt diese und weitere schädliche Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen von Tierfarmen dar, zeigt aber auch alternative Haltungsmethoden und Handlungsmöglichkeiten auf und diskutiert ethische und religiöse Auseinandersetzungen mit tierischen Nahrungsmitteln.

Joyce D'Silva and John Webster (eds.), The Meat Crisis. Developing More Sustainable Production and Consumption. London (Earthscan) August 2010

Anita Edel, Die Kuh als Sündenbock (2010)

Dezember 2010: Das Bild der Kuh als Sündenbock ist zwar schief, drückt aber aus, was Anita Idel mit ihrem Buch zeigen will: Die Schuldzuweisungen an Rinder als Verursacher von Desertifikation, von Klimawandel oder von Hunger, weil sie Getreide fressen anstatt Gras, sind gefälscht. Nicht die Weidehaltung von Rindern verursacht Probleme, sondern die industriellen Fleischfabriken der Agrarindustrie, die die Ernährungsindustrie und die Supermarkt-Theken beliefern. Dem setzt Idel die Alternative von Rindern und ihrer Halter als "Landschaftsgärtner" gegenüber.

Anita Idel, Die Kuh ist kein Klima-Killer! Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können. Marburg (Metropolis) 2010

Simon Fairlie, Fleisch, ja bitte .... (September 2010)

September 2010: .... aber anders erzeugt. Simon Fairlie zeigt an zahlreichen Beispielen die Vorzüge einer angepassten Tierhaltung: Schweine als Resteverwerter, grasende Rinder, zusätzlich mit Stroh gefüttert, würden nicht nur Abfälle verringern, sondern auch mehr Getreide für die Ernährung übrig lassen. Fairlie nimmt auch die Berechnungen über den Beitrag der Fleischproduktion zum Klimawandel auseinander, eine Ehrenrettung für die extensive Viehhaltung. Nicht der Mensch als Fleischesser sei das Problem, so die Schlußfolgerung seiner faktenreichen Auseinandersetzung unter anderem mit Argumenten für einen völligen Verzicht, sondern die Industrie.

Simon Fairlie, Meat: a Benign Extravagance. (Hyden House) September 2010

Forum Umwelt und Entwicklung, Saumagen und Regenwald (2012)

Februar 2012: Die wichtigsten Agrarprodukte, die in die Europäische Union importiert werden, sind Futtermittel, darunter besonders Sojaschrot. In Herkunftsländern wie Brasilien, Argentinien und Paraguay ist der Sojaanbau in den vergangenen Jahrzehnten drastisch gestiegen. Die damit einhergehende Umwandlung von Regenwäldern und Steppe in Ackerland ist die wichtigste Quelle von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft. Dazu kommen weitere Treibhausgasemissionen entlang der Produktionskette.

Saumagen und Regenwald - Klima- und Umweltwirkungen deutscher Agrarrohstoffimporte am Beispiel Sojaschrot: Ansatzpunkte für eine zukunftsfähige Gestaltung. Bezug: Forum Umwelt und Entwicklung(pdf-Datei, 1,04 MB)

Globaler Aktionsplan zur Erhaltung von Nutztierrassen (2007)

Nutztierrassen gehen immer schneller verloren. Daher wurde bei der Konferenz der FAO über tiergenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft, die vom 1.-7. September 2007 in Interlaken/Schweiz stattfand, ein Globaler Aktionsplan (FAO) zu ihrer Erhaltung und nachhaltigen Nutzung beschlossen. Rechtlich bindend ist der Plan jedoch nicht, und Mittelzusagen fehlen völlig. Außerdem reagiert er nicht auf die Hauptursache für die Verdrängung der Vielfalt – die weltweite Expansion der Tierzuchtindustrie. Dies war einer der Punkte, die auf dem parallelen Forum der Zivilgesellschaft im nahen Wilderswil kritisiert wurde. Und ohne die Ankennung der lokalen Gemeinschaften als Schlüsselakteure bei der Erhaltung und Züchtung, so die Erklärung von Wilderswil (Swissaid), habe der Aktionsplan keine Chance, seine Ziele zu erreichen.

Susanne Gura, Gefangen in globalen Wertschöpfungsketten (2008)

In Zeiten steigender Nahrungsmittelpreise sind nicht nur Agrarkraftstoffe unter Beschuss geraten, sondern auch die Tierproduktion. Das Kraftfutter macht dem Nahrungsmittel- und Kraftstoffanbau Anbauflächen streitig. Auch Treibhausgas-Emissionen, steigende Gesundheitskosten und Tierschutzprobleme rufen nach einem Wandel. Aber die meisten Produzenten können die nötige Kehrtwende nicht schaffen, weil sie in Verträgen mit der Industrie stecken und verschuldet sind. Ein Beitrag von Susanne Gura, Download (pdf-Datei 38 kb)

Susanne Gura, Das Tierzucht-Monopoly (2008)

Die Tierzuchtindustrie hat sich innerhalb weniger Jahre durch die Erschließung neuer Märkte, Firmenaufkäufe und die Entwicklungen der Biotechnologie grundlegend verändert. Die Produktion hängt weitgehend von wenigen Unternehmen ab - und von wenigen industriellen Zuchtlinien. Neben dem dramatischen Verlust der Vielfalt landwirtschaftlicher Nutztiere führt das zu größeren Gesundheitsrisiken, zur Entwicklung gentechnisch veränderter Tiere und zu steigenden Kosten für die Steuerzahler. Der Beitrag "Das Tierzucht-Monopoly" (2008) von Susanne Gura als Download (pdf-Datei 327 kb).

Siehe dazu auch die Greenpeace-Recherche zu Patentanträgen am Europäischen Patentamt: "Neue Runde im Tier-Monopoly", als Download (pdf-Datei 388 kb)

Susanne Gura, No Sex on the Beach (Oktober 2009)

Fische sind die Tiere, bei denen die Gentechnik am weitesten fortgeschritten ist. Die US-Firma AquaBounty hat zum Beispiel bereits vor einem Jahrzehnt die Marktzulassung ihres gentechnisch veränderten Lachses beantragt. Dem Risiko der genetischen Kontamination will die Firma durch sterile Fische begegnen. Ein Beitrag von Susanne Gura (Download pdf-Datei 146 kb)

Susanne Gura, Aquakultur: Wer kontrolliert die Ressourcen? (2009)

Dezember 2009: Die Hälfte des Fisches, der verzehrt wird, stammt inzwischen aus der Fischzucht, die besonders in Ländern des Südens, allen voran China, stark wächst. Die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der industriellen Aquakultur sowohl auf traditionelle Fischzüchter wie auch auf Kleinfischer und auf ihre rechtliche Situation untersucht die Studie "Aquaculture and its Genetic Resources: Corporations versus Communities" von Susanne Gura, die für das International Collective in Support of Fishworkers erstellt wurde (ICSF, pdf-Datei 834kb).

Susanne Gura, Tierhaltung und Klima (März 2010)

Befürworter der industriellen Tierhaltung prangern die Weidehaltung als klimaschädlich an. Klimaeffizient sei hingegen die industrielle Haltung auf Kraftfutterbasis. In geschlossenen Anlagen könnten die Emissionen, vor allem Methan, in Biogasanlagen aufgefangen und verwertet werden. Weitere Produktionssteigerungen würden die Futterverwertung verbessern und die Emissionen pro Kilogramm Produkt verringern. Ein Beitrag von Susanne Gura: "Ist die industrielle Tierhaltung klimaeffizient?". Download (pdf-Datei 528 kb)

Susanne Gura, Industrielle Tierhaltung widerspricht Vielfalt (Mai 2010)

28. Mai 2010: Die industrielle Tierhaltung hat längst die Grenzen der Nachhaltigkeit gesprengt. So gefährdet sie unter anderem die biologische Vielfalt gleich dreifach: Sie schädigt Ökosysteme durch Schadstoffe, Futtermittelanbau und Überdüngung, sie verdrängt die Vielfalt lokaler Rassen und die industriellen Zuchtlinien selbst sind genetisch hochgradig uniform. Ein Bericht von Susanne Gura für das Forum Umwelt und Entwicklung (Download pdf-Datei 826 kb)

Susanne Gura, Grünland für Vieh und Klima (August 2010)

29. August 2010: Wegen des steigenden Verbrauchs von Agrarkraftstoffen und Kraftfutter wird immer mehr Grünland zu Ackerflächen umgebrochen. Das ist fatal für das Klima. Ein Briefing-Papier von Susanne Gura

H.M.Leslie, Der Wert der Weltmeere (2012)

Juli 2012: Als eines der letzten globalen Gemeinschaftsgüter geraten die Weltmeere zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit von Politik, Wirtschaft und Umweltschutz. Eine Internationale Expertengruppe hat im Auftrag von UNEP überlegt, wie ein "besseres Verständnis des ökonomischen Werts der Ökosystem-Dienstleistungen" zu Governance, Regulierung und Politik beitragen kann und die "potenziellen wirtschaftlichen Herausforderungen durch eine sich schnell ändernde Umwelt" besser verstanden werden.

H.M.Leslie, Why value the oceans? A discussion paper. UNEP-GRID, 2012 (pdf-Datei 7mb). Link

UNEP u.a., Green Economy in a Blue World. 2012. Link

Siehe dazu auch den Beitrag: Uwe Hoering, Industrie kümmert sich um die Weltmeere, Juli 2012

“Livestock Revolution” revisited (2006)

Wirtschaftswachstum, Urbanisierung und Bevölkerungszuwachs in vielen Entwicklungsländern haben dazu beigetragen, dass weltweit die Erzeugung von Fleisch sprunghaft gestiegen ist. Erhebliche öffentliche Gelder wurden für die Unterstützung der Tierhaltungs-Industrie ausgegeben. Ein wichtiger Anhänger der Nachfrage-Theorie, das International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington, rief angesichts dieses Aufschwungs 1999 die “Livestock Revolution” aus. Unter anderem prognostizierte es einen Anstieg der Nachfrage nach Fleisch von 184 Millionen Tonnen 1993 auf 303 Millionen Tonnen im Jahr 2020. Sechs Jahre später wies die Weltbank in ihrem Bericht „Managing the Livestock Revolution“ auf einige Leerstellen des IFPRI-Berichts hin, zum Beispiel die Folgen der “Revolution” für die Umwelt, die öffentliche Gesundheit und die soziale Situation, und machte Vorschläge, um “die negativen Auswirkungen” einzudämmen. Ein Jahr später warf die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO mit “The Livestock’s Long Shadow” besonders die Frage nach den Auswirkungen der Tierhaltung auf das Klima auf.

Livestock to 2020 – The Next Food Revolution. Food, Agriculture and the Environment Discussion Paper 28. IFPRI/FAO/ILRI 1999. (IFPRI, pdf-Datei, 84 Seiten)

Kurzfassung: Livestock to 2020: The Next Food Revolution. IFPRI 2020 Brief No. 61. October 1999

The World Bank, Managing the Livestock Revolution. Policy and Technology to Address the Negative Impact of a Fast Growing Sector. Washington D.C. 2005.

FAO, The Livestock's Long Shadow. Rome 2006. Zusammenfassung, von Uwe Hoering: (Download, pdf-Datei 120 kb)

Mari/Buntzel, Brust oder Bein? Das globale Huhn (2007)

Das 2007 erschienene Buch ist nach wie vor eine beeindruckende Studie über die globalen Produktions- und Wertschöpfungsketten in der Fleischindustrie. Ausgehend von der profitablen Praxis führender Konzerne, Hühnerteile, die in Europa aufgrund der Vorliebe für Brust und Schenkel nicht mehr verkauft werden können, nach Afrika zu exportieren und dort die einheimische Hühnerhaltung zu verdrängen, zeigt das Buch die Entwicklungsstufen der Industrie auf: Wie wurde das Huhn zur Ware, wer zieht die Fäden und welche Auswege gibt es?

Francisco Marì, Rudolf Buntzel, Das globale Huhn. Hühnerbrust und chicken wings - wer isst den Rest? Brandes & Apsel (2007) Frankfurt.

Siehe auch: Ulrich Petschow, Anita Idel, Das globale Huhn. In: PROKLA, Heft 135, 2004, Nr. 2, 263-285, als Download (pdf-Datei 140 kb)

Peter Cornelius Mayer-Tasch (Hg.), Meer ohne Fische? (2007)

Aus der Verlagsankündigung: Um den Bedarf an Fisch als Nahrung zu decken, werden jedes Jahr 100 Millionen Tonnen an Fischen und Schalentieren dem Meer entrissen. Das hat fatale Folgen für die Zukunft des Meeres und der Menschheit. Es stehen nicht nur zahlreiche Fischarten kurz vor dem Aussterben. Gefährdet ist das maritime Leben insgesamt. Dieses Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Erhalt des Meeres und seiner Bewohner. Vor dem Hintergrund der Jahrtausende alten Geschichte des Fischfangs beleuchten die Autoren die moderne weltweite Fischindustrie sowie die juristischen Regelungen, die den Fischfang normieren. Darüber hinaus porträtieren sie die Akteure, die sich im Kampf um den Fisch gegenüberstehen: Industrie- und Kleinfischer, Fisch-Piraten, Politiker, Umweltschützer und Verbraucher.

Peter Cornelius Mayer-Tasch (Hg.), Meer ohne Fische? Campus Verlag, 2007 (auch als e-book)

Christoph Then, Biotechnologie am Ende? Aber nicht tot! (2008)

Das Schaf Dolly, das erste geklonte Säugetier, lebte nur sechs Jahre. Christoph Then, Gründer der Initiative "Kein Patent auf Leben", geht seiner Geschichte nach, ebenso wie weiteren Beispielen der Biotechnologie, ihres Werdegangs und den unabsehbaren Folgen für Mensch und Umwelt. Als Ausdruck eines falschen wissenschaftlichen Modells, angesichts zahlreicher fehlgeschlagener Versuche und uneingelöster Versprechungen ist die Biotechnologie seiner Meinung nach eigentlich am Ende. Wirtschaftliche Interessen halten sie jedoch nach wie vor am Leben - und die möglichen Alternativen klein.

Christoph Then, Dolly ist tot. Biotechnologie am Wendepunkt. Zürich (Rotpunktverlag) 2008