Juni 2012, Bechstedt: Commons Summerschool
Bei der ersten Commons-Sommerschule im Thüringischen Schwarzatal für Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz soll ein breites Spektrum von Themen behandelt werden, das sich von den Grundlagen und Gelingensbedingungen von Commons bis hin zu praktischen politischen Umsetzungs-Strategien erstreckt. Ziel der Sommerschule ist, den Teilnehmern ein solides Wissen über das Wesen, die Vielfalt und die sozialen und politischen Konsequenzen von Commons zu vermitteln und sie mit der praktischen Anwendung neuer Werkzeuge der Selbstermächtigung bekannt zu machen. Die Veranstalter möchten dadurch auch neue Kooperationen unter deutschsprachigen Protagonisten der Commonsbewegung erleichtern. Info
September 2012, Brüssel: GMO Free Europe
Bislang ist es gelungen, dass die Agrogentech-Industrie in Europa randständig geblieben ist, beziehungsweise sich sogar zurückgezogen hat. Einen wesentlichen Anteil daran hat die Bewegung der "gentechnikfreien Regionen", die bei ihrer 7. Konferenz (4.-5.9.2012) unter anderem die Rolle der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union für die zukünftige Entwicklung, etwa bei Saatgut oder dem Import von Gen-Soja, diskutieren will. Programme
Rückblick:
April 2012, Berlin: Bitte wenden!
Beim 'Bewegungskongress' McPlanet.com 2012 (20.-22.4.2012) soll nicht nur Bilanz gezogen werden 20 Jahre nach dem 'Erdgipfel' in Rio de Janeiro. Auch "Wege in die Nachhaltigkeit" sollen hinterfragt werden, zum Beispiel, ob die ökologische Landwirtschaft 9 Milliarden Menschen ernähren kann. Info
April 2012, Berlin: Das gute Leben
Die Tageszeitung organisiert im Haus der Kulturen der Welt am 14.3.2012 Diskussionen, Arbeitsgruppen und Filmvorführungen, die zeigen: Es gibt Alternativen. Info
März 2012, New Delhi: Frauen in der Landwirtschaft
Die Global Conference on Women in Agriculture (13.-15.3.2012), organisiert vom Indian Council of Agricultural Research (ICAR) und der Asia-Pacific Association of Agicultural Research Institutions (APAARI), will die Erfahrungen auswerten, welchen Beitrag Politik, Institutionen und Programme für das Empowerment von Frauen, die in der Landwirtschaft arbeiten, leisten. Info und Link zu Hintergrundstudien zu Frauen in der Landwirtschaft. Update: Kurzbericht in Rural21
März 2012, Schottland: Befreit die Vielfalt!
Vor dem Hintergrund der Reform der EU-Saatgutgesetzgebung, von der die in der European Coordination of Farmers' Seeds zusammengeschlossenen bäuerlichen Saatgut-Netzwerke befürchten, dass sie eine weitere Privatisierung der Züchtung durch einige wenige Konzerne und den Verlust der land- und viehwirtschaftlichen Vielfalt bringen wird, findet vom 9.-11.3.2012 im schottischen Strathpeffer die diesjährige Tagung "Let's Liberate Diversity!" statt. Info
Januar 2012, Bonn: Globale Lebensstile
Thema der Konferenz am 30. und 31. Januar sind die Wechselwirkungen zwischen Konsum- und Lebensstilen und der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den Ländern des Südens. Zahlreiche deutsche und internationale Entwicklungsorganisationen werden dazu ihre Vorstellungen und Vorschläge zur Diskussion stellen. Info
Januar 2012, Berlin: "Wir haben es satt!"
Mit einer Großdemonstration (21.1.) soll der Druck auf die Regierungen erhöht werden, eine echte Reform der europäischen Agrarpolitik umzusetzen. Info
November 2011, Brüssel: Rethinking Agriculture
Vom 28.11. bis 1.12. wollen Vertreter von Konzernen, Regierungspolitik und industrienaher Wissenschaft über Richtung und Rolle der Landwirtschaft bei der "Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung" neu nachdenken, angesichts der hohen Teilnahmegebühr allerdings nur im exklusiven Kreis, der dafür laut Ankündigung "unvergleichliche Möglichkeiten zur Vernetzung" bietet. Info
Dezember 2011, The Hague: Hunger, Food and (Agroecological) Alternatives
Ein Symposium am 12.12. mit Tony Weis, Miguel Altieri, Frances Moore Lappé, Jan Douwe van der Ploeg, Eric Holt-Gimenez und Olivier de Schutter, im International Institute of Social Studies (ISS). Programm
November 2011, Berlin: Zukunft der Ernährung
Seit im April 2008 der sogenannte 'Weltagrarbericht', das International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development (IAASTD) veröffentlicht wurde und eine grundlegende Wende in der Lanwirtschafts- und Ernährungspolitik empfahl, hat sich in den meisten Ländern wenig geändert. Neue Probleme sind mit Agrartreibstoffen, Land grabbing und einer globalen Nahrungsmittelindustrie, die immer mächtiger wird, entstanden. Bei der internationalen Konferenz (9.-10.11) wollen Vertreter von Wissenschaft, UN-Organisationen und Zivilgesellschaft Bilanz ziehen und Überlegungen für weitere Aktivitäten entwickeln. Programm
November 2011, Salzburg: Gender und Landwirtschaft
Das Seminar (13.-17.11.), organisiert von IFAD (UN-Agrarfonds) und Salzburg Global Seminar, will angesichts des Booms von Agrarinvestitionen auf die zentrale Rolle von Frauen aufmerksam machen. Info
Oktober 2011, Storkow bei Berlin: Wer ernährt die Welt?
Anlässlich des Welternährungstages will das entwicklungspolitische Netzwerk INKOTA über die Zukunft der globalen Landwirtschaft diskutieren (14.-16.10.2011). Info. Zur Dokumentation der Tagung
August 2011, Krems: Nyeleni kommt nach Europa
Ist das Konzept der Ernährungssouveränität, das vom internationalen Bauernnetzwerk Via Campesina entwickelt wurde, geeignet, die europäische Agrarpolitik (CAP) vom (Brüsseler) Kopf auf die (bäuerlichen) Füße zu stellen? (16.-21.8.2011) Infos und Publikation "Ernährungssouveränität für Europa". Sie dazu den Gastbeitrag von Berit Thomsen für globe-spotting und den Bericht von Bettina Dyttrich in der WOZ vom 1. September 2011, sowie die Abschlusserklärung
Oktober 2010, Rom: CFS
Bei der 36. Sitzung des Committee on World Food Security (CFS) (11.-16.10.2010), das die UN-Aktivitäten zu Ernährungsicherheit koordiniert, sollen die Reformen, die im vergangenen Jahr stattfanden, konsolidiert werden und - so hoffen manche - ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem "Sicherheitsrat" für das Recht auf Nahrung erfolgen. Anschließend sah Oxfam "positive Signale" bei Maßnahmen gegen Land grabbing und Spekulation mit Nahrungsmitteln und bei der Arbeit des CFS. Siehe auch den Bericht von FIAN International und einen globe-spotting-Kommentar zum CFS (Download pdf-Datei 110 kb)
September 2010, Brüssel/Gent: GMO Free Europe
Die 6. Konferenz der "gentechnikfreien Regionen" (16.-18.9.2010) will - in einer entscheidenden Phase europäischer Genpolitik - Ideen, Erfahrungen und Strategien austauschen und weitere gemeinsame Aktivitäten planen. Kontakt. Zu den Ergebnissen siehe das Interview mit der Biologin Florianne Koechlin in der WOZ vom 23. September 2010. Dokumentation der Konferenz (Brüssel) und der Workshops (Gent) und Karte der Regionen.