Selbstbestimmung über unser Essen
August 2011: Beim Nyéléni-Forum, das Mitte August in Österreich stattfand, wurde eine europäische Bewegung für Ernährungssouveränität angestoßen, berichtet Berit Thomsen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in ihrem Gastbeitrag für globe-spotting.de. Mehr
Weitere Beiträge:
Mai 2011: Weniger Verschwendung hilft nicht gegen Hunger
Ein Kommentar von Uwe Hoering zum FAO-Kongress SaveFood!, Mai 2011
Mit ihrem Appell 'Save Food' greift die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO einen Skandal von gewaltigem Ausmaß auf: Etwa ein Drittel der Nahrung, die für den menschlichen Verbrauch erzeugt wird, geht weltweit verloren. Ihre Lösungsvorschläge beschränken sich allerdings weitgehend auf Kosmetik – den Hungernden helfen sie kaum. Mehr
November 2009: "Null Hunger" global? Hoffen auf das Komitee für Ernährungssicherheit
19. November 2009: Die Erwartungen an den Weltgipfel für Ernährungssicherheit in Rom (16.-18. November) waren nicht hoch. Die Abschlusserklärung lag bereits vorher fix und fertig vor. Trotzdem ist es gelungen, noch dahinter zurück zu fallen. Kein frisches Geld, keine besseren Konzepte, keine ehrgeizigen Ziele – kurzum: keine neue Substanz, wo doch zu erwarten gewesen wäre, dass angesichts der Krise jetzt ein Aufbruch erfolgen würde. Immerhin gibt es mit dem reformierten Komitee für Ernährungssicherheit (CFS), das manche im Überschwang der Gefühle bereits als “eine Art Weltparlament für Ernährungssicherheit“ sehen, Hoffnungen.
Ein Kommentar von Uwe Hoering. Mehr
Januar 2009: Weltagrarrat - Vergebliche Liebesmüh'?
Ein Kommentar von Uwe Hoering
Januar 2009: „Historische Chance“, der „Beginn einer Revolution“, eine „vernichtende Abrechnung“ mit der industriellen Landwirtschaft – große Worte schmücken den Bericht des Weltagrarrats, seit er im April vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Auf 2000 Seiten kritisiert er Chemie, Pestizide, Exportsubventionen und Freihandel. Er zweifelt am Nutzen von Gentechnologie, Patenten und Agrartreibstoffen und schleudert der herrschenden Agrarindustrie entgegen: So kann es nicht weiter gehen! Als Werkzeugkasten gegen explodierende Nahrungsmittelpreise, Hunger, soziale Ungleichheit, ländliche Armut und Umweltkatastrophen empfiehlt er die bäuerliche Landwirtschaft, organischen Landbau und regionale Märkte, Vielfalt auf dem Acker und das Wissen der Bäuerinnen – und er liefert überzeugende Argumente dafür. Nur so sei die Weltbevölkerung zu ernähren und der Planet Erde zu erhalten.
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